Chiemseefeeling                               
     bei Smiljana Stojko   bei Smbilbjbabna St

Liebe zwischen den Zeiten

Liebe ist immer das Thema Nummer eins.

Unwichtig wann wo oder wie.

Zwischen gestern und heute schwebt sie in die Zukunft.

Liebe ist das Lebenselixier, das alles in Gang bringt

und im Fluss hält.

Zeiten kennt die Liebe nicht.

Die Welt stöhnt im Liebesleid und Liebesglück bis in alle Ewigkeit.

Die Liebe kann verletzen und schmerzen.

Sie  kann in den 7. Himmel hoch katapultieren.

Sie bringt uns die stärksten und tiefsten Gefühle.

Durch die Liebe verschmelzen wir – auch mit uns selbst. Finden den wahren inneren Kern. Oft auch die innere göttliche Quelle, den Ursprung der Liebe.

Wir kommen uns so nah wie sonst nie.

 Wir sind Liebe. Liebe ist in uns.

Liebe ist zeit – los.

Jeder - zeit.


GESTERN UND HEUTE

GESTERN noch dachte ich nur an dich

Ich konnte tun was ich wollte

Alle Gedanken kreisten ständig um dich

Ganz vergaß ich mich

Ich wollte nur dich

Und du wolltest mich –

Dachte ich sicher.

Doch da irrte ich mich.

HEUTE will ich nicht an dich denken

Will keinen einzigen Gedanken an dich verschwenden

Will mich nicht verlieren

Will nicht länger auf dich warten

Will all meine Wünsche vergraben

Will keine Wünsche mehr haben

Nur einen einzigen – DICH


Rose

Deine Lippen

öffneten sich zur Rose

während deine Hand

meinen Hals liebkoste

streichelten Worte

mich sanft

angehaucht

vom Klang

deines Herzens

ewiglich…


 

 

 

Lügen

 

 

Nie war die Rede von Verliebtheit zwischen uns.

 

 

Von Liebe schon gar nicht.

 

 

Du sagtest, dass du mich sympathisch findest. Sogar sehr sympathisch.

 

 

Aber du bist nicht verliebt in mich. Wirklich nicht.

 

 

Du wirktest sehr angespannt. Deine Finger eiskalt.

 

 

Deine Augen distanziert.

 

 

Als ob du Angst hättest.

 

 

Du fragtest mich, ob ich in dich verliebt sei.

 

 

Du hast mich überrascht.

 

 

Es gab keine Fluchtmöglichkeit. Kein Versteck. Keinen Ausweg.

 

 

Da habe ich eben gelogen.

 

 

Aus Selbstschutz musste ich es tun.

 

 

Konnte es nicht ertragen, so hilflos dazuliegen und mich preiszugeben.

 

 

Deinem schönen, zusammengepressten Mund?

 

 

Deinen eisblauen, forschenden Augen?

 

 

Deiner sorgenfaltigen Stirn?

 

 

Deinen strengen, nachtschwarzen Augenbrauen?

 

 

Da habe ich eben gelogen.

 

 

War feige.

 

 

Hättest du mich ausgelacht?

 

 

Hättest du mir wehgetan?

 

 

Jetzt werden wir es nie wissen.

 

 

Denn ich habe dich angelogen.

 

 

Wenn ich die Wahrheit gesagt hätte,

 

 

hättest du mich nicht wiedersehen wollen.

 

 

Ich konnte es laut im Raum spüren. Ohne Worte.

 

 

Dich nie mehr sehen?

 

 

Dich nie mehr hören?

 

 

Gut, dass ich gelogen habe.

 

 

Gut, dass ich dich weiterhin sehen werde.

 

 

Will, dass meine Verliebtheit vergeht.

 

 

Aber nicht gerade heute.

 

 

Auch nicht morgen.

 

 

Erst, wenn ich bereit bin.

 

 

Lasse ich dich gehen.

 

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